· 

Bauchatmung

Das sagte bereits die Großmutter: „Dreimal tief durchatmen“. Recht hatte sie damit, das tiefe Atmen beruhigt und entspannt.

Die tiefe Bauchatmung sorgt für eine bessere Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Die Organe werden massiert und  der Körper entspannt. Zugleich erhalten Körper und Gehirn eine höhere Versorgung mit Sauerstoff.

 

Thich Nhat Hanh beschreibt es so: „Beim Einatmen schenke ich mir Ruhe. Beim Ausatmen lächle ich.“

 

Die tiefe Bauchatmung beruhigt Dich in stressigen Situationen. Diese Atemtechnik kannst Du immer und überall anwenden.

 

So geht's für Einsteiger:

  1. Setze Dich aufrecht. Wirbelsäule, Nacken und Kopf sind in einer Linie.
  2. Lege Deine Hände auf dem Bauch ab.
  3. Deine Mittelfinger berühren sanft Deinen Bauchnabel.
  4. Deine Hände, Arme und Schultern sind ganz entspannt.
  5. Atme über Deine Nase tief ein, dass du den Atem unter Deinen Handflächen spüren und wahrnehmen kannst.
  6. Atme dann wieder vollständig über die Nase aus.
  7. Beruhige Deinen Atem immer mehr, gebe Dir die Zeit auf den Einatem-Impuls zu warten. Wenn er kommt, dann atme ein.
  8. Warte solange bis der Ausatem-Impuls kommt. Wenn er kommt, dann beginne mit dem vollständigen Ausatmen.
  9. Wiederhole diese Übung 12 Mal in Deinem Atemrhythmus.
  10. Atme stets tief ein und aus und verlängere das Ausatmen stetig.

Probiere auch weitere Atemtechniken aus, wie die Ujjayi Atmung. Das Einatmen verschafft Kraft, das Ausatmen verschafft Entspannung. Du bist erkältet oder leidest unter Konzentationsmangel, dann kann Dir die Wechselatmung helfen, innere Ruhe, Stärke und Kraft zu finden.

 

Ayurveda: Ausgleich von Vata und Pitta